5 Schritte um mehr Sinn im Leben zu finden

Sinn des Lebens erkennen

Was ist der  Sinn des Lebens? Im Laufe eines Lebens kommt niemand von uns umhin sich diese Frage  zu stellen. Wer bin ich eigentlich? Wozu bin ich da? Warum bin ich wie ich bin und was kann ich bewirken?

Der Sinn des Lebens

Hinterfragt von den bedeutendsten Philosophen unserer Zeit. Immer jedoch ohne eine allgemein gültige Antwort. Denn der Sinn eines jeden Lebens ist individuell. Einmalig und nicht allgemeingültig. Wir alle müssen für uns selbst herausfinden, wer wir sind und welche Rolle wir in unserem Dasein auf der Erde einnehmen, bzw. einnehmen wollen. Der Sinn eines jeden Menschen ist nicht ausschliesslich vorherbestimmt. Wir selbst haben die größte Entscheidungskraft dieser Frage eine Antwort zu geben. Die Antwort, die wir brauchen und die zu jedem von uns – ganz individuell – passt.

 

Fragst Du Dich, warum gerade Du auf dieser Welt bist? Und was Du hier für eine Rolle spielst? Fragst Du Dich ob eine bestimmte Aufgabe im Leben für Dich vorherbestimmt ist und ob Du Deine Lebensaufgabe finden wirst. Ob Du überhaupt eine Aufgabe in diesem Leben hast? Ich sage Dir, ja, hast Du. Wir alle haben hier Aufgaben die es zu erledigen gibt. (Nein, ich spreche nicht von der Arbeit…)  Wir alle haben eine Rolle im Leben, einen Daseinssinn im großen ganzen Universum.

 

Im Laufe des Lebens

 

Im Laufe des Lebens kommen wir nicht umhin uns zu fragen. Fragen wohin wir gehören, wer wir sind und wohin wir wollen. Die Antworten dazu zu finden ist manchmal nicht so einfach. Während die Fragen von ganz allein auftauchen sind wir auf der Suche. Auf der Suche nach dem Sinn und Zweck, ohne zu bemerken das wir mitten auf dem Weg sind. Mitten auf dem Weg dahin, die Antworten zu erkennen. Wir müssen nur hinsehen.

Um Deinen Sinn im Leben zu erkennen ist es wichtig, Dich erstmal selbst zu finden. Dich selbst kennenzulernen und Dich frei von Ängsten und Sorgen zu sehen. Die Tiefe Deiner Seele zu sehen. Sobald Du weißt, was Dir gefällt und was nicht, was Dir gut tut und was Du gar nicht gut  brauchen kannst,  kannst Du entscheiden wohin Dein Weg führen soll.

Durch Alltag und Job, geprägt von Stress, Druck, Hetze und Sich -nicht – zeigen -wollen ( oder können )sind wir in unserem Sein eingeschränkt. Wir haben vor lauter Terminen und Termindruck nicht genug Zeit zu sehen wer wir sind und wer wir sein wollen. Zu gross die Sorgen wie wir die nächste Miete zahlen können, zu gross die Angst, nicht gut genug zu sein. Wir schränken uns ein, nehmen uns nicht die Zeit die wir brauchen um uns selbst wertzuschätzen und uns selbst zu zeigen wie wichtig wir sind. Wie sollen wir dann erkennen wer wir sind?

Nimm Dir Zeit!

Nimm Dir Zeit zu erkennen wer Du bist. Was magst Du? Was magst Du nicht? Und damit meine ich keine Klamotten, Filme oder Möbel! Ich meine Werte. Werte wie Dankbarkeit oder Achtsamkeit. Besonnenheit oder Ästhetik. Werte wie Sanftmut oder Tradition. Wie Mitgefühl oder Nächstenliebe. Finde heraus, was Dir (und zwar wirklich Dir, nicht Deinen Eltern, nicht Deinen Freunden, nicht Deinem Partner!) gefällt. Was ist Dir wichtig? Nimm Dir Zeit Deine Werte wahrzunehmen und danach zu leben.

 

Beginne am Ursprung 

Beginne dort wo alles begonnen hat! Schau mal tief in Dich hinein und hinterfrage Deine Gefühls- und Gedankenwelt  als Kind. Oft ist es so, das wir als Kind genaue Vorstellungen von unserem Leben haben, die sich dann im Laufe des Lebens in Luft auflösen. Alles was wir erleben, was wir dann von außen mitbekommen verändert unsere Sicht auf die Welt. Mehr und mehr lassen wir uns prägen von Worten und Weltanschauungen anderer. Das was wir tief in uns drin wissen, spüren und glauben verblasst hinter einer dicken Schicht aus Fremdbestimmtheit. Wir sitzen in der Schule und lernen Dinge die uns gar nicht interessieren. Ganz zu schweigen davon, das wir kaum etwas lernen was uns in den schlimmen Phasen des Lebens über Wasser halten könnte. (Wie schön wäre es, wenn wir in den frühen Phasen unseres Lebens Tools an die Hand bekämen die uns in schweren Zeiten das Leben leichter machen würden?!) Stattdessen werden uns Meinungen auferlegt die unseren eigenen so gar nicht entsprechen. Wir schwimmen einfach nebenher, ohne uns selbst  zu hinterfragen. Wir verlernen hinzusehen, zu erkennen wo unser Sinn im Leben ist.

Schau was Du als Kind wolltest, was hat Dir gefallen? Wie waren Deine Werte dort, frei von kritischen Äusserungen dazu von anderen? Als Kind war unser eigener Zweifler kleiner, der von außen ebenso. Wir waren irgendwie glücklicher, aber auch irgendwie viel mehr bei uns selbst. Und genau da liegt der Schlüssel zum Sinn des Lebens.

“Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben. Aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, wie wir ihm selber zu geben imstande sind.“
– Hermann Hesse

 

Schicksal oder Bestimmung 

Glaubst Du an das Schicksal? Die meisten von uns glauben so mit 20 oder 30 daran,  das sie dem Universum Wünsche schicken können.  Wünsche werden explizit geäußert und dann aus den Gedanken verbannt. Und ganz plötzlich dann werden sie erfüllt. Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesenen. Die leidige Parkplatz- oder Männersuche. Schicke Deinen Wunsch ans Universum und lass ihn  ziehen. Es funktioniert. Aber ist es wirklich das Schicksal welches uns verhilft einen tollen Partner zu haben. Einen guten Parkplatz zu ergattern? Oder ist es einfach das positive Denken. Egal, was es ist. Hauptsache es wirkt. Nimm Deine Wünsche ganz bewusst wahr. Formuliere sie positiv. (Besser: Ich bin glücklich! Nicht gut: Ich möchte endlich nicht mehr unglücklich sein!) Geh davon aus, das Deine Wünsche eintreffen. Achte darauf, das sie gut ausformuliert sind.

Löse Dich von den Wünschen anderer. Bleib ganz bei Dir selbst und finde Deine Intuition zurück. Du hast Deinen Sinn in diesem Leben und das auf eine positive Weise. Der tiefe Glaube daran, das Dein Sinn im Leben auf eine positive Weise hilft Dir in ungewissen Zeiten  einen tiefen Glauben an das Gute und Zuversicht zu entwickeln. Glaub an Dich.

 

Glück und Unglück

Es gibt Zeiten im Leben da erfahren wir Glück und es gibt Zeiten im Leben da kommt viel Unglück über uns. Das geht jedem von uns so. Bei dem einen sind es Geldsorgen, bei dem anderen Krankheiten die das Leben beeinflussen. Bei dem einen sind es körperliche Einschränkungen, bei anderen wiederum seelische. Es gibt bei jedem im Leben “Glück” aber auch “Unglück” gleichermaßen. Die Frage ist, wie gehe ich damit um.  Mach Dir bewusst, das es jedem von uns so geht. Das hilft schon ein kleines bißchen. Dann schau ein wenig tiefer. Wie kannst Du Dein augenscheinliches “Unglück” verändern. So das es sich nicht mehr schlecht sondern gut anfühlt. Wie kannst Du aus etwas Schlimmen etwas Gutes machen. Das ist nicht immer einfach. Sicherlich geht es oft auch nicht von heute auf morgen. Manchmal funktioniert es auch überhaupt nicht.  Aber es ist einen Versuch wert. Im besten Fall kannst Du eine echt üble Situation komplett umdrehen und aus Sorge Freude machen, aus Geldproblemen einen tolle Idee entwickeln und zu viel Geld kommen. Aus Krankheit wieder zu Gesundheit kommen. Nicht immer wird das so einfach funktionieren. Aber Fakt ist, Deine Gedanken beeinflussen die Gegenwart und die Zukunft ebenso wie die Vergangenheit. Wir entscheiden selbst, wer wir sein wollen und welches Leben wir führen wollen. Wenn Du Dir vorstellst, Du hast nur dieses eine Leben, dann verschwende es nicht damit, Dich in Deinem Unglück zu suhlen. Steh auf und lebe Dein Leben. So gut es eben geht.

 

Den Sinn des Lebens in Freude finden 

Finde heraus was Dir Freude bereitet und handle danach. Am Ende ist es nicht wichtig, was es ist, sondern nur das Du  herausfindest was Dich glücklich macht. Es können die ganz kleinen Dinge sein, oder die ganz großen. Finde die Antwort auf Deine ganz individuelle Frage. Was macht Dich glücklich? Und erkenne so den Sinn Deines Lebens. Halte daran fest in guten und in schlechten Zeiten. Dies wird Dir helfen um auch die schwierigen Phasen im Leben zu meistern.

Auf Wikipedia findest Du zum Sinn des Lebens folgendes:

Die Frage nach dem Sinn des Lebens beinhaltet im weiteren Sinne die Frage nach der zweckgerichteten Bedeutung des Lebens im Universum. Eng verbunden mit der Fragestellung  „Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Warum sind wir hier auf Erden?“ und weiter: „Wie sollen wir leben, um unseren Daseinszweck zu erfüllen?“ 

 

Daher nimm die Situation an. Deine ganz individuelle Situation und lebe Dein Leben wie Du es Dir wünscht. Schau genau hin. Wo willst Du hin? Was erwartest Du vom Leben. Und dann denk nicht lange nach, lebe.

 

Herzlichst. Deine

 

P.S. Meditieren hilft dabei sich selbst zu spüren und seine eigenen Wünsche zu erkennen. Probier es einmal aus. Es ist eigentlich ganz einfach. Auch lernst Du bei der Meditation Dich selbst wieder mehr wahrzunehmen und zu achten. Das hilf Dir dabei standhaft zu sein und Dich selbst zu schätzen. Tief aus der Seele Deines Seins.

 

 

SunitaEhlers
Hi, ich bin Sunita. Yogini, Mutter, Bloggerin und Ayurveda Lifestyle Coach aus Hamburg. Schön, das Du da bist!

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2 Comments

  • Busymamawio

    Ein sehr interessanter Beitrag! Es ist wirklich wichtig, sich klar zu werden, dass das Leben aus mehr als Job und Familienplanung besteht. Das war lange ein Problem, mit dem ich zu kämpfen hatte, weil ich viel Kraft darin investiert habe, diese zwei Punkte zu den hauptthemen meines Lebens zu machen. Dabei gibt es so viel mehr! Die innere Einstellung, Freundschaften die wir pflegen und lassen, das Leben als öffentliche Person… Man muss sich viel mehr bewusst sein als der Branche in der man arbeitet.
    Viele Grüße
    Wioleta von

    Oktober 10, 2018 at 8:22 am Reply
    • SunitaEhlers

      Ich glaube, es geht wirklich so vielen so, liebe Wioleta, Danke für Deine Offenheit. Und großartig, das Du Dir klar geworden bist. Herzlichen Gruss. Sunita

      Oktober 10, 2018 at 5:11 pm Reply

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