Mindful Living

Achtsamkeit

Mindful Living and mindfulness isn`t different. We just need to remind us to do it. S. Saltzberg. Ein achtsames Leben sollten wir alle leben. Es lohnt sich in jedem Fall. Doch wie genau funktioniert das denn?

Achtsamkeit in unseren Alltag zu bringen ist gerade in einer Zeit die uns viel im Aussen bietet ungemein wichtig. Wir müssen lernen uns selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Wir müssen wegkommen vom denken und hinkommen zum fühlen. Wahrnehmen was wirklich ist und nicht was wir glauben zu wissen.

Wir hetzen von Termin zu Termin, müssen im Job funktionieren und in der Familie präsent sein. Werden am Smartphone dauerhaft beschallt und in diesem Durcheinander fehlt uns oft die Zeit innezuhalten, wahrzunehmen und zu erkennen was wir wirklich brauchen. Was uns gut tut. Was wir denken und tief in uns drin fühlen. Das rächt sich irgendwann. Wir werden schneller krank, schneller alt und fühlen uns dauerhaft ausgebrannt.

Mindful Living

Mindful Living hilft. Es hilft Dir dabei, Deine Mitte zu finden, Deinen Sinn zu erkennen, Dein Leben bewusst zu leben und zu genießen.

Ein achtsamer Umgang mit unserem komplettem Sein als Grundpfeiler für eine bewusste und glückliche Zukunft. Wir können diese Umstellung von Unachtsamkeit auf Achtsamkeit  nutzen um das Leben in vollem Bewusstsein zu zelebrieren.

 

 

Tipps und Tricks für ein achtsames Leben

 

Das Leben im Hier und Jetzt birgt allein schon unglaublich viel Potential für ein glückliches Leben. Ein bewusster und achtsamer Umgang mit sich selbst und mit der Umwelt hilft Dir dann schlussendlich wirklich frei zu sein. Das Leben zu führen was zu Dir passt.

  • spüre in Deinen Körper

Spüre was Dein Körper braucht. Nimm wahr wenn Du Hunger hast und nimm wahr, wenn Du isst obwohl Du (eigentlich) keinen Hunger hast. Nimm wahr, wenn Dein Körper erschöpft ist und Du ihn dennoch zu Höchstleistungen anspornst. Nimm wahr, wenn Du vor  Energie nur so strotzt und sie nicht wirklich ausnutzt. Nimm wahr wann Du Schlaf und Erholung brauchst und nimm wahr ob Du sie Dir dann wirklich gönnst. Nicht immer können wir dem Körper das geben was er eigentlich gerade braucht. Das erste Wahrnehmen dessen wie er sich anfühlt ist der Schritt zu einem achtsamen Umgang mit uns selbst. Dein Körper ist zeitlebens für Dich da. Er funktioniert und arbeitet für Dich. Behandle ihn als das Zuhause Deiner Seele, Deiner Gedanken. Ohne Druck und ohne schlechtes Gewissen. Aber mit einer Achtsamkeit die er verdient.

  • erforsche was Du wirklich fühlst und denkst

Nicht nur der Körper braucht diese Aufmerksamkeit, auch unsere Gedanken und Emotionen. Oft fühlen wir uns traurig oder betrübt. Ebenso oft glücklich und froh. Viel zu oft tun wir so als wäre alles in bester Ordnung obwohl es das gar nicht ist. Wir reißen uns zusammen wenn es uns nicht gut geht. Posaunen es nicht hinaus wenn es uns gut geht. Wir verstellen uns um uns selbst zu schützen oder um anderen nicht zeigen zu müssen wie es in uns drinnen aussieht.

Nimm wahr, wie Du Dich wirklich fühlst. Tief in Dir drinnen. Und beim nächsten Mal, wenn Deine beste Freundin/Dein bester Freund Dich fragt, wie geht es Dir. Dann antworte ehrlich. Antworte der Situation entsprechend und nicht automatisch mit Danke, gut.  Viel zu oft nehmen wir eine falsche Haltung uns selbst gegenüber ein. Emotionen werden klein geredet, Gefühle unterdrückt. Dies führt zu emotionalem Essen oder trinken, zu Sportsüchten oder Ablenkungsmanövern. Ein achtsamer und vor allem ehrlicher Umgang mit Deiner Seele ist ein wunderbares Tool zu einem Mindful Living

  • nimm Deine Umwelt wahr

Ebenso wie Deine Gedanken, Deine Emotionen und Dein Körper haben es auch Deine Umwelt verdient wahrgenommen zu werden. Schau genau hin. Wie geht es den Menschen um Dich herum. Wie leben die Tiere vor Deiner Tür. Was kannst Du sehen wenn Du vor die Tür schaust. Nimm die Natur wahr, die Geräusche um Dich herum. Schaue mit offenen Augen auf die Umwelt ohne zu urteilen oder zu beurteilen. Einfach nur wahrnehmend. Viel zu oft hängen wir in Gedanken fest wenn wir etwas auf der Straße sehen. Die Gedanken nehmen uns allerdings die Kraft des Wahrnehmens. Wenn Du auf der Straße beispielsweise eine Mutter mit einem weinenden Kind siehst, gehen sicherlich Deine Gedanken einen Schritt weiter. Warum weint das Kind? Warum unternimmt die Mutter nichts? Wenn es schlimm kommt, dann verurteilst Du sie sogar. Die Mutter sieht doch das das Kind Hunger hat, warum hat sie nichts zu essen mitgenommen. Dämlich von ihr. Oder sie hätte um diese Uhrzeit doch wissen müssen das das Kind hungrig sein wird. Sie blöd kann man sein zur Essenszeit mit deinem Kleinkind aus dem Haus zu gehen. Aber soll ich Dir was sagen? Du kennst die Hintergründe nicht. Du weisst nicht, warum das Kind wirklich weint oder ob die Mutter nicht schon seit Stunden versucht, das Kind zu beruhigen. Du denkst ohne wahrnehmen und das denken lenkt ab. Versuche nur wahrzunehmen. Nimm wahr. Ich sehe ein Kind, ich sehe eine Mutter. Ich höre ein Kind weinen.

  • meditiere

Meditation hilft. Bei so vielem. Aber vor allem im Wahrnehmen Deiner Selbst. Es ist ganz einfach. Setze Dich am besten täglich auf Deine Matte /Unterlage und versuche an nichts zu denken. Lass Deine Gedanken nicht aufkommen und lass Dich nicht ablenken. Versuche fokussiert zu bleiben. Wenn Du noch Meditations Anfänger bist, dann setze Dich hier nicht unter Druck. An nichts zu denken braucht einige Zeit. Du kannst hier super beginnen und Dich zu allererst auf Deine Atmung konzentrieren. Oder auf Geräusche um Dich herum. Mir hat das zählen der Atemlänge am Beginn immer sehr geholfen meine Gedanken zu fokussieren. (In Gedanken bei der Einatmung bis 4-5 oder 6 zählen, bei der Ausatmung dann dieselbe Länge wählen oder 2 Zählzeiten verlängern)

  • akzeptiere

Akzeptiere Dich wie Du bist. Akzeptiere andere wie sie sind. Akzeptanz hilft Dir dabei nicht in Gedanken übereinander herzuziehen. Akzeptanz hilft Dir dabei es sein zu lassen wie es ist.

  • zeige Mitgefühl

Mitgefühl setzt dann noch einen drauf. Mitgefühl sich selbst gegenüber und anderen gegenüber. Es bringt nichts, sich selbst oder anderen Vorwürfe zu machen. Akzeptanz und Mitgefühl füreinander helfen Dir frei zu sein für das Hier und Jetzt.

  • sei dankbar

Sei dankbar, Deinem Leben gegenüber, Deinem Körper gegenüber. Dankbarkeit kann Dir helfen Dich selbst zu akzeptieren. Dir keine Vorwürfe zu machen. Such Dir jeden Tag etwas wofür Du dankbar bist. Es können auch ganz kleine Dinge sein die essentiell wichtig sind. Sei dankbar für Deine Atmung ( die von Beginn Deines Lebens an für Dich da ist), für Deine Beide (die Dich durch das Leben tragen), für Deinen Verstand (der für Dich im Laufe des Lebens wertvolle Entscheidungen trifft). Sei dankbar für Familie, Freunde, Job, die Natur oder das Leben an sich. Es gibt so viel wofür wir dankbar sein können.

Minfdul Living und ein achtsamer Umgang mit sich selbst ist ein Prozess, es dauert seine Zeit. Stück für Stück erobere Dir ein achtsames Leben. Es lohnt sich. Denn sobald Du nicht mehr in der Vergangenheit fühlst, nicht in der Zukunft denkst und in Gedanken verstrickt kaum wahrnimmst was Du wirklich fühlst, dann kannst Du sein wie Du bist, Dich fühlen wie Du Dich eben fühlen willst und ein Leben führen welches zu Dir passt. Lass Dein Leben nicht einfach so an Dir vorbeiziehen. Es vergeht viel zu schnell und wenn Du nicht achtsam damit umgehst, ärgerst Du Dich vielleicht irgendwann.

Wenn Du noch weitere Tipps & Tricks zu einem achtsamen Leben hast, dann teile sie gern hier in den Kommentaren. Ich freue mich von Dir zu hören.

 

Herzlichst Deine Sunita

 

SunitaEhlers
Hi, ich bin Sunita. Yogini, Mutter, Bloggerin und Ayurveda Lifestyle Coach aus Hamburg. Schön, das Du da bist!

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