Sich selbst lieben lernen

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Selbstliebe, laut Wikipedia auch als Eigenliebe zu bezeichnen. Eine allumfassende Annahme seiner selbst in Form von uneingeschränkter Liebe. Liebe zu sich selbst wohl bemerkt. Dahinter stecken Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstzuwendung, Selbstvertrauen und Selbstwert.

 

So viel, so gut.

Aber was genau bedeutet das denn eigentlich? Wie finde ich eine Liebe zu mir selbst auch in stressigen Zeiten, im Alltag. Zwischen Job und Familie. Am Wochenende und im Urlaub. Unsere Leben sind so durchgetaktet, bestimmt von Selbstzweifeln und komischen Gedanken über andere und über uns!

Sich selbst lieben lernen

Selbstzweifel, unser größter Feind. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn unsere eigene Wahrnehmung unterscheidet sich von der Fremdwahrnehmung. Andere Menschen sehen uns nicht so negativ wie wir es selbst tun. Selbstzweifel halten uns davon ab, die beste Version unserer Selbst zu sein.

 

Sei die beste Version Deiner Selbst 

 

Wir alle machen uns viel zu viele Gedanken über uns. Sind uns selbst der schlimmste Feind, der größte Neider. Sobald etwas gut läuft im Leben denken wir, wir hätten es nicht verdient. Wenn etwas schlecht läuft, sind wir  diejenigen, die uns dann noch zusätzlich richtig runterputzen werden. Wir nehmen viel zu oft selbstzerstörerische Verhaltensweisen an, hängen wie Süchtige daran fest und haben viel zu viel Angst die beste Version unserer Selbst zu sein das es regelrecht erschreckend ist.

 

Sobald es darum geht, erfolgreich zu sein, zu träumen und das Leben so zu gestalten wie wir es schön finden stehen wir uns selbst im Weg. Wir erkennen unser wahres Selbst nicht. Wir verleugnen es wohlweislich. Nicht darum bemüht es herauszulassen.

Augen zu und durch

Wir verschließen lieber die Augen, anstatt hinzusehen und uns das zu nehmen, was wir benötigen. Die Welt erscheint so groß, so schön und bunt. Zeigt sich allerdings nicht so, wie sie wirklich ist. Gerade deshalb ist es schwer, sich selbst einzugestehen was wir sind, wer wir sind und wohin wir gehören. Wir müssen erst wieder lernen, wir selbst zu sein. Lernen, uns zu zeigen, uns zu öffnen. Wir müssen erkennen das es gut ist, an Träume zu glauben. Das es schön ist, sich selbst die Wertschätzung zukommen zu lassen, die wir so bitter nötig haben.

Nur so finden wir unseren Platz in dieser Welt. Wir müssen diesen einzigartigen Zugang zu uns selbst rauslassen. Die Welt verdient unser wahres Selbst. Die Menschen um uns herum verdienen es zu sehen, wer wir wirklich sind. Wir verdienen es!

 

Dieses einzigartige Wesen ist da und muss unter der Schicht von Selbstzweifeln ausgegraben werden. Wir brauchen Vertrauen es zu zeigen, uns selbst und den Menschen in unserer Umgebung. Als Kind fällt uns diese Art von Zuneigung uns selbst gegenüber noch relativ leicht. Als Jugendlicher wird es schon bedeutend schwerer und wenn alles ganz blöd läuft finden wir es als Erwachsener vollkommen normal uns selber herunterzuputzen als wären wir der verkorkste Typ den wir je kennengelernt haben.

Doch das muss nicht sein. Wir können lernen uns wieder mehr Wertschätzung entgegen zubringen. Wir können und dürfen uns selbst lieben. Wir können lernen uns zu achten und zu sehen. So wie wir sind. Die Tiefe unseres Selbst herauszulassen bedarf einiger Übung. Unsere Seele zu lieben, unseren Körper zu achten und wertzuschätzen, ganz gleich wie er aussieht ist eine wahre Kunst. Nicht immer so einfach wie es uns die Gesellschaft vorgaukelt, aber machbar. In jedem Fall unglaublich lohnenswert. Denn wir sind Ober-mega-galaktisch-cool. Wir alle.

 

Let it shine Baby 

 

Zeig uns Deine goldfunkelnden Sparkel. Und nicht nur uns, zeig sie Dir selbst. Am besten sofort!

 

Ab sofort will ich diese Sätze nicht mehr von Dir hören. Sie nicht mal mehr in Deinen Gedanken sehen!

Ich bin ätzend. das kann ich sowieso nicht. Ich seh scheiße aus. Meine Nase ist viel zu groß. Meine Beine sind dick! Mein Po auch. Das sieht doof aus. Ich sehe doof aus. Ich mag mich nicht. Die anderen sehen klasse aus, so kann ich nie ansehen. Die anderen können immer alles. Scheiße, mit den Augenringen kann ich nicht auf die Straße gehen. Ich muss mich dringend mehr bewegen. Ich darf nicht mehr so viel essen. Mein Bauch ist zu dick. Meine Brüste hängen zu tief.Mein Körper ist schrecklich.

 

Ist Dir schon einmal aufgefallen, das wir dazu neigen, uns selbst gegenüber die übelsten Worte zu benutzen? Anderen gegenüber sind wir da relativ wohlgesonnen. Uns selbst gegenüber benutzen wir die richtig üblen Worte. Die, die wir vor anderen geheimgehalten. Wenn Deine Freundin dicke Oberschenkel hat, sagt sie: Ich seh so ätzend aus. Meine Beine sind total fett!!” Du sagst zu ihr: So schlimm ist es doch gar nicht. Sie sehen gut aus. Du machst so viel Sport. Nimm es hin, alles  ist gut so wie es ist!” Wenn wir selber aber diesen Dialog mit uns selbst führen würden, würde er vollkommen anderes ablaufen. Wir würden in den Spiegel schauen und denken: ” Scheiße, ich sehe fett aus.” Wohlwissend, das es total gemein ist. Würden wir es dennoch dabei belassen. Wir nehmen es hin, das wir über uns selbst so schlecht reden, während wir die vermeintlichen Makel von anderen kaum wahrnehmen. Das ist das totale Gegenteil von Selbstliebe. So funktioniert das nicht.

 

Selbstliebe ist ein Prozeß. Wir müssen lernen uns selbst wieder mehr wahrzunehmen. Uns wertzuschätzen und uns zu verzeihen. Fehler passieren. Wir können nicht perfekt sein. Wir sind gut so, wie wir sind. Genauso. Nicht mehr und nicht weniger.

Diese Dinge helfen Dir im Alltag, Dich selber wieder mehr wahrzunehmen. Dich zu schätzen und zu lieben, ohne ständig daran zu denken, das die anderen ja so viel toller sind.

 

Mitgefühl, Geduld, Nachsicht, Freundschaft, Liebe. 

 

Stelle Dich einmal vor einen Spiegel, schaue Dein Spiegelbild an und sage Dir selbst:” …, ich liebe Dich. Du bist wunderbar. Du bist einzigartig. Ich liebe Deine wunderbaren Eigenschaften und Dein großartiges Aussehen.”

 

Probiere es einmal aus. Und beobachte Deine Gefühle dabei. Fühlt es sich eigenartig an? Fühlt es sich vielleicht sogar doof an? Magst Du Dir selber kaum sagen, das Du Dich liebst? Ganz oft taucht hier ein Widerstand auf, den wir gar nicht kommen gesehen haben. Es ist schwierig für uns, uns selbst zu sagen, wie toll wir uns finden! Und genau das ändern wir jetzt!

Ursprünglich ist diese Art von Selbst-Hass in unserer Kindheit begründet. Eltern, Lehrer und Verwandten vergleichen uns mit anderen stellen gern unsere Fehler in den Vordergrund. Als Kind finden wir uns selbst toll. Niemand kann uns das Wasser reichen. Werden wir aber älter, so verschwindet das Gefühl von Selbstliebe immer mehr. Immer mehr tauchen Zweifel, Vergleiche und Sorgen auf. Die Liebe von damals  entwickelt sich in eine Art Selbsthass. Zerstörerisch zweifeln wir alles an, was wir sind. Wer wir sind. Wie wir sind.

Ein authentisches Leben zu führen haben wir früh verlernt. Wir wissen, wie wir andere sehen. Wir wir uns selbst finden, das wissen wir nicht. Schon gar nicht auf positive Weise.

 

Für einen Alltag mit mehr Selbstliebe 

 

  1. Nimm die Meinung anderer nicht wichtiger als Deine eigene Meinung
  2. Versuche nicht perfekt zu sein
  3. Vertausche Dein (negatives ) Selbstbild in ein positives
  4. Achte auf Deine Bedürfnisse
  5. Wertschätze Deine Bedürfnisse
  6. Zeige Mitgefühl, Dir selbst gegenüber
  7. Nimm Dir täglich ein wenig Zeit für Dich selbst
  8. Sprich Dir selbst täglich (mindestens) ein Kompliment aus
  9. Verzeihe Dir selbst
  10. Verzeihe Deinen Mitmenschen

Ein Mangel an Selbstliebe ist nicht nur dafür verantwortlich, das wir uns selbst runter putzen, auch ist er die Ursache für unsere Gefühle. Leere, Einsamkeit, Neid und Missgunst. Aber auch Haß, Wut und Verzweiflung können aus einem Mangel an Selbstliebe hervorgerufen werden. Wir haben ganz automatisch das Bedürfnis, es anderen Recht zu machen und kämpfen permanent um die Zuneigung unserer Mitmenschen. Sobald wir es aber schaffen,  uns selbst anzunehmen können wir aus diesem Kreislauf ausbrechen. Das vollständige Annehmen unserer Selbst, mit allen Ecken und Kanten birgt unglaubliches Potential für ein glückliches und zufriedenes Leben.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich , das nennt man
“Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“Reife”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.

Aus der Rede von Charlie Chaplin  an seinem 70. Geburtstag

 

Selbstliebe funktioniert nicht, wenn wir nur darüber lesen und nachdenken. Wir müssen es tun. Wir müssen es üben. Am besten täglich. Fang am besten HEUTE damit an.

Nimm die Meinung anderer nicht wichtiger als Deine eigene Meinung

Ist Dir schon einmal aufgefallen, das viele von uns die Meinung anderer über die von uns selbst stellen. Wenn wir Probleme haben, fragen wir andere nach Rat. Wir haben verlernt, uns selbst zu vertrauen. Uns selbst zuzuhören. Ganz ursprünglich haben wir ein tiefes Wissen in uns drin, dies muss dringend wieder ans Licht kommen. Nimm wahr, was DU über das Problem denkst und lass Dich nicht von anderen beeinflussen. Nimm die Meinung der anderen wahr, aber stelle sie nicht über Deine eigene. Kennst Du diese Situationen, Du bist umgeben von Menschen, ihr sitzt nett beieinander und auf einmal fängt jemand an, über eine Person schlecht zu reden, obwohl diese nicht dabei ist. Du redest einfach mit, ohne gross darüber nachzudenken. Zuhause merkst Du, das Du Dich total schlecht deswegen fühlst, denn eigentlich magst Du denjenigen sogar. Dies sind so typische Situationen an denen wir uns negativ von anderen beeinflussen lassen. Wir nehmen ihre Meinungen an, ohne sie zu hinterfragen, nur weil wir sie mögen. Sobald wir aber ehrlich zu uns selbst sind, merken wir ganz deutlich das wir eigentlich ganz anderer Meinung sind. Also, lass es. Nimm Deine Meinung wichtig. Und zwar grundsätzlich. Nimm sie ernst und schätze Deine eigenen Gedanken! Sie sind es wert.

Versuche nicht perfekt zu sein

Niemand ist perfekt. Auch nicht die, die immer so aussehen. Lass es Dir gesagt sein. Es lohnt sich auch nicht, perfekt sein zu wollen.

Vertausche Dein (negatives ) Selbstbild in ein positives

Achte einmal darauf. Wann schaust Du in den Spiegel und denkst so etwas wie; Mist, ich seh ja wieder ätzend aus! Oder; Scheiße, meine Haare sitzen heute ja gar nicht. Unzählige Male sehen wir in den Spiegel und umgehend tauchen negative Gedanken über uns selbst auf. Nicht nur dort, auch im Büro: Ich bin zu blöd dafür! Ich kann das nicht! Mein Chef merkt bestimmt bald, das ich nur Scheiße baue! Oder in alltäglichen Situationen, wie zum Beispiel beim Blick im Vorbeigehen im Schaufenster; Mein Hintern ist fett! Ich seh total beknackt aus! Ich sage Dir, lass das sein! Versuche die guten Dinge an Dir bewusst wahrzunehmen. Wenn Du im Spiegel erkennst, das die Haare doof aussehen, dann achte auf Deine wunderschönen Augen. Wenn sie müde aussehen, dann erkenne darin die kleinen Fünkchen, die Dich zu dem machen was Du eben bist. Wenn Dein Bauch dick ist dann sieh nicht das Dicke als negativ, sondern hinterfrage wie es dazu gekommen ist und erkenne wie großartig Dein Körper für Dich funktioniert! Du lebst, allein das ist schon mega toll. Und auch das ist gewiss, an jedem (wirklich an jedem!) von uns gibt es unzählige wundervolle Dinge. Das Herz, es schlägt für uns in einem gleichmässigem Rhythmus. Die Atmung, wie ein guter Freund, immer da für Dich. Deine Beine, die Dich durch das Leben tragen und die Hände, die Dich nähren. Deine Organe, die für Dich arbeiten, tagein, tagaus. Unglaubliches Wunder. Und Deine Augen, wunderschön. Die Lippen, mit denen wir so viele wundervolle Dinge anstellen und mit denen wir erstaunlich viele Worte sagen können. Diese Worte sollten es wert sein, gesprochen zu werden. Arme, die Kinder durch den Alltag tragen. Füße, die so viel über uns aussagen. Unglaubliches Wunder, Mensch. Du hast so viele tolle Dinge an Dir. Glaub es mir!

Achte auf Deine Bedürfnisse

Nimm Dir vor, genauso wie Du auf Deine Meinung vertraust, auch auf Deine Bedürfnisse acht zu geben. Du brauchst eine Pause? Dann gönn sie Dir. Du brauchst frische Luft? Dann geh raus und hole sie Dir. Du hast Hunger? Dann verkneif ihn Dir nicht. Dein Körper weiss oft von ganz alleine, was ihm gut tut. Achte darauf und gönn ihm die Dinge, die ihn nähren und wärmen, die ihn erfrischen und erholen. Dein Körper als Grundinstrument um zu erkennen, was Du wirklich brauchst!

 

Wertschätze Deine Bedürfnisse

Und dann im zweiten Schritt. Wertschätze Deine Bedürfnisse. Gönne Dir die Dinge die Dein Körper verlangt und begegne ihnen mit Achtung und Wertschätzung. Heißt im Klartext, wenn Du eine Pause brauchst, gönne sie Dir UND freue Dich darüber. Ärgere Dich nicht darüber oder hinterfrage es nicht. Wertschätze einfach, das Du es erkennst das Du eine Pause brauchst und genieße sie dann auch. Es bringt nämlich so rein gar nichts, wenn Du Dich für ein kleines Päuschen hinlegst und dann die gesamte Zeit in Gedanken über Dich herziehst, das Du zu faul bist oder zu schwach.

 

Zeige Mitgefühl, Dir selbst gegenüber

 

Mitgefühl ist das was wir uns gegenüber wohl am wenigsten haben. Anderen gegenüber schon. Wenn Deine beste Freundin anruft und Dich vollweint, weil sie sich im Spiegel nicht schön findet. Dann bauen wir sie auf. Du sagst ihr, wie großartig Du sie findest. Du findest ihre Sonnenseiten! Und hast Verständnis dafür, wenn sie nicht dem Ideal entspricht.  Sei genau so mitfühlend Dir gegenüber. Du bist Deine beste Freundin. Lasse Dir Fehler durchgehen und baue Dich dann selber hinterher auf. Du hast Mitgefühl verdient. Von Dir selbst am meisten.

 

Nimm Dir täglich ein wenig Zeit für Dich selbst

 

Oh ja, so wichtig. Mindestens 5 Minuten täglich. Wenn Du viel Zeit hast, dann auch mehr. Und verbringe in diesen Minuten Quality Time mit Dir selbst. Kein Fernsehen oder Herumspielen am Handy! Dies ist Deine Zeit. Sie ist wertvoll. Meditiere, mache Yoga, trinke ein Glas wärmenden Tee, geh spazieren oder in die Badewanne. Das hast Du Dir verdient.

 

Sprich Dir selbst täglich (mindestens) ein Kompliment aus

 

Probier es aus, es wirkt. Wirklich. Sage Dir direkt am morgen etwas Nettes. Ich liebe mich, so wie ich bin. Ich bin eine wundervolle Person. Ich bin großartig in meinem Job. Ich vertraue mir. Ich sehe wunderschön aus. Mein Bauch (auch mit zurückgebliebenen Schwangerschaftsstreifen) sieht unglaublich weiblich aus. Ich liebe mich ohne wenn und aber! Probier es aus, es gibt so viele Komplimente, die nur darauf warten, ausgesprochen zu werden.

Verzeihe Dir selbst

Du hast Fehler gemacht. Ich habe Fehler gemacht. Jeder von uns hat Fehler gemacht. Die meisten davon passieren nicht aus Berechnung, sondern einfach weil Fehler eben dazugehören. Sie sind nun mal da. Es bringt rein gar nichts, das Du Dich dafür verurteilst. Wir sind uns selbst oft unser ärgster Feind. Das bringt auf Dauer nichts. Das macht uns fertig und saugt uns aus. Versuche Dir zu verzeihen. Lasse Altes los und mache Platz für Neues. Es bringt nichts, Dich selbst für Vergangenes zu verurteilen. Wenn es schlimme Dinge waren, dann schreibe Dir selbst doch einmal einen Brief, indem Du Dich dafür entschuldigst. Und dann verzeihe Dir.

 

Verzeihe Deinen Mitmenschen

Ich bin der festen Überzeugung (wenn Du nicht gerade eine psychische Störung oder sowas hast) dann macht niemand Fehler um andere zu verletzen. Wir setzen uns doch nicht hin und denken: ach, jetzt sag ich mal das und das dann fühlt sich XYZ bestimmt richtig schön scheiße! Nein, so Passierren Verletzungen nicht. Ein Gegenüber sagt etwas oder tut etwas, weil er es eben denkt oder meint. Wir fühlen uns davon verletzt, weil wir anderer Meinung sind oder weil es wehtut es zu hören. Das kann passieren. Es gehört zum Leben dazu. Versuche zu verzeihen. Verzeihe Deinen Mitmenschen, niemand ist mit Absicht gemein, verletzend und grob. Er oder sie weiß es eben nicht besser. Zeig ihm wie es anders geht und wenn die Person Dich immer und immer wieder verletzt, dann trenn Dich emotional von ihr. Sich immer nur verletzt zu fühlen bringt Dir rein gar nichts. Es hält Dich nur davon ab, im Hier  und Jetzt zu leben.

 

 

Selbstliebe als Voraussetzung für alles Schöne und Wichtige im Leben. Menschen die sich selbst lieben haben eine schöne Ausstrahlung, sie fühlen sich viel wohler in ihrer Haut und leben bedeutend zufriedener als diejenigen, die sich selbst nicht leiden können. Probier es aus, es bedarf nicht viel. Nur ein wenig Übung und dann ändern sich die Gedanken von ganz allein.

 

Herzlichst Deine Sunita Ehlers

 

SunitaEhlers
Hi, ich bin Sunita. Yogini, Mutter, Bloggerin und Ayurveda Lifestyle Coach aus Hamburg. Schön, das Du da bist!

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